Gefahren in der Wohnung


Gefahren in der Wohnung – Praxis und Alltag

Die eigene Wohnung wirkt sicher. Man kennt jeden Raum, jede Ecke, jeder Ablauf ist vertraut. Genau deshalb werden viele kleine Risiken im Alltag kaum noch wahrgenommen. Gefahren entstehen im Katzenhaushalt selten durch außergewöhnliche Ereignisse, sondern durch ganz normale Abläufe – eine offene Schublade, ein herumliegendes Kabel, ein unbeaufsichtigter Eimer oder ein Gegenstand, der plötzlich interessant wird.

Katzen bewegen sich nicht vorsichtig im menschlichen Sinn. Sie reagieren spontan auf Geräusche, Gerüche und Bewegungen. Ein einzelner Reiz genügt, um zu springen, zu klettern oder etwas ins Maul zu nehmen. Dabei wird nicht abgewogen, ob etwas sicher ist. Instinkt geht vor Einschätzung. Genau in diesen Momenten entstehen Unfälle.

Im Alltag werden solche Situationen oft unterschätzt, weil lange nichts passiert ist. Gewohnheit vermittelt Sicherheit, ersetzt sie aber nicht. Viele Risiken sind dauerhaft vorhanden und fallen erst dann auf, wenn es bereits zu spät ist.

Es geht nicht darum, jede Bewegung zu kontrollieren oder die Wohnung in einen sterilen Raum zu verwandeln. Entscheidend ist ein realistischer Blick auf typische Alltagssituationen und die Bereitschaft, erkennbare Schwachstellen dauerhaft zu sichern. Eine sichere Wohnung entsteht nicht durch Zufall, sondern durch bewusste Organisation.


(Unsauberkeit, Gefahren, Routinen)

(Schlafplätze, Ruhe, Raumaufteilung, Fensterumfeld)

(Konflikte, Fütterung, Wege, Ressourcen)


(Umbauten, Besuch, Geräusche, Alltagsschwankungen)

(Transport, Tierarzt, kurze Fahrten)