Tipps & Tricks


Fett

 

Katzen können hohe Fettmengen (bis 64% in der Trockensubstanz) tolerieren und auch gut verwerten. Fett ist notwendig, um die Aufnahme der fett löslichen Vitamine sicherzustellen. Wird Fett vorenthalten, so kann dieses zu bedrohlichen Zuständen führen.

Deshalb sollten Katzen nicht mit fettarmer Kost ernährt werden, außer es liegt eine Erkrankung vor, die nach fettarmer Nahrung verlangt. Nach ihrer Aufnahme werden Fette durch Enzyme in Fettsäuren und Glycerin aufgespaltet. Glycerin dient als Energiespender, während die Säuren Verdauungsfunktionen erfüllen und die Selbstheilung des Körpers unterstützen. Fettsäuren bilden die Hauptbestandteile der Zellmembranen.

Die Haut ist ständigen Auf- und Abbauvorgängen unterworfen und reagiert daher äußerst empfindlich auf das Fehlen von essentiellen Fettsäuren. Linolsäuren, Linolensäuren und Archidonsäuren sind für den Stoffwechsel der Katze unentbehrlich.

Deshalb sind Katzen auf die Zufuhr dieser lebensnotwendigen ungesättigten Fettsäuren durch tierische Fette angewiesen. Linolsäure ist einer der wichtigsten Nährstoffe zur Erhaltung eines dichten und glänzenden Felles.

Sie verhindert die Austrocknung von Haut und Haarkleid und beugt dem Haarausfall vor.Die Linolensäure hat große Bedeutung für die Unversehrtheit der Zellmembranen, die Funktion des Zentralnervensystems und die Immunität. Linolensäure kann vom Organismus aus Linolsäure gebaut werden. 

Quelle: Pfotenliebe


Gänseschmalz
Gänseschmalz ist für viele Katzen ein Appetitanreger und kann daher bei Mäkelkatzen als Appetenzverstärker in Maßen eingesetzt werden.
Schmalz hilft auch beim Abführen von Haarknäulen im Verdauungstrakt und kann unter Umständen als Ersatz für Malzpaste oder Katzengras eingesetzt werden.
 
Schweineschmalz
Schweineschmalz enthält ein gutes Fettsäurenverhältnis um z.B. mageres Geflügel zu ergänzen.
Da Schmalz durch Erhitzen gewonnen wird, besteht keine Gefahr, den Pseudotollwutvirus damit einzuschleppen.